„Dir, junges Deutschland, widme ich diese Reden, nicht dem alten!“
Fragen an Freie Sicht
Was ist „Freie Sicht“?
Freie Sicht ist ein unabhängiges Infoportal speziell für Jugendliche. Hier soll objektiv und ohne Rücksicht auf politische Korrektheit und andere Meinungsunterdrückungen diskutiert werden.
Was haben Sie für Angebote?
Hier werden regelmäßig Artikel zu verschiedensten gesellschaftsrelevanten Themen veröffentlicht. Desweiteren haben wir ein eigenes „Blog TV“, wo sehenswerte Dokumentationen z.B. zum historischen Ostdeutschland (Ostpreußen, Schlesien,…), Judentum/Israel, Widerstand, Meinungsfreiheit,… zu finden sind. Teilweise gibt es auch wissenschaftliche Arbeiten. So zum Beispiel über den Antisemitismus in der NPD im Vergleich zur NSDAP. Ein eigener YouTube-Kanal befindet sich derzeit in Bearbeitung.
Sie beschäftigen sich nun viel mit Politik und Zeitgeschichte, wie ist denn die politische Ausrichtung des Blogs, sind Sie „rechts“ oder „links“?
Zur Ausrichtung dieses Blogs kann man einiges sagen. Hier wird sich eindeutig über die bloßen Schablonen „rechts“ und „links“ hinweggesetzt. Denn was weiß man wenn jemand sagt, man ist „links“. Ist derjenige dann für oder gegen den Irakkrieg, für oder gegen Marktwirtschaft, für oder gegen allgemeingültige Menschenrechte, unterstützt man Terrorgruppen oder nicht,… Genauso ist es mit dem Begriff „rechts“. Zudem wird der Begriff „rechts“ fälschlicherweise sofort mit „nationalsozialistisch“ oder „rechtsextrem“ assoziiert. Im Gegensatz zu „link“ ist er nicht oft verpöhnt und Menschen die sich als rechte Demokraten sehen müssen sich oft übler Hetze ausgesetzt sehen. Man muss aufhören Politik mit Schablonen zu machen, sondern vielmehr auf Inhalte schauen. Die Politik verfällt zusehends Ritualen und Worthülsen. Ein falsch gelenkter Populismus ist aber Gift für die Demokratie! Trotzdem lässt sich für „Freie Sicht“ sagen, dass die Ausrichtung freiheitlich, wertkonservativ, ökologisch, überparteilich und patriotisch ist. Wir stehen Schubladen aber kritisch gegenüber. Daher auch der Name „Freie Sicht“.
Patriotisch? Freiheitlich? Kriegen das Viele nicht in den falschen Hals? Haben Sie nicht mit Vorurteilen zu kämpfen?
Ja wir sind patriotisch. Wir sind stolz uns für dieses Land engagieren zu können, die Kultur zu pflegen, einer solchen Kulturnation anzugehören und aktiv an dem Wohl unserer Staatsbürger beizutragen. Der Patriotismus ist für uns das gemeinschaftsstiftende Element, was unseren Staatsbürgern wieder ein Zusammengehörigkeitsgefühl und vorallem auch Verantwortungsgefühl für eine Gemeinschaft, soziale Gerechtigkeit inclusive, vermitteln soll. Dieser Patriotismus soll frei von alten völkischen Dogmen sein. Deutsch ist auch laut GG wer „deutschen Blutes“ ist. Aber wenn ein Ausländer sich hier bewährt und eingebürgert ist, dann ist er genauso Deutscher wie derjenige der deutscher Abstammung ist. Nach unserem Verständnis zumindest. Dann kann er -wenn er möchte- genauso Patriot sein.
Natürlich kriegen das manche Menschen in den falschen Hals. Aber das ist uns relativ egal. Sollen sie mit uns konstruktiv diskutieren. Wir tolerieren ja jede andere Meinung. Aber das gleiche fordern wir auch uns gegenüber.
Sie lehnen also einen homogenen Nationalstaat ab?
Ja. Homogen im ethnischen Sinne ist denke ich Humbuk. Sowas gibt es nicht und sollte es auch nicht geben. Aber jeder Staat braucht auch seine Leitkultur, an die sich jeder zu halten hat. Wer dies nicht tut und keine Staatsbürgerschaft besitzt, der sollte das Land wieder verlassen müssen. Die deutsche Kultur und damit auch die Sprache muss im Grundgesetz verankert und so geschützt werden. Freie Sicht sieht sich in der Tradition der Revolutioinäre von 1848.
Welches Gesellschaftssystem, welche Wirtschaftsform und damit auch Staatswesen halten Sie für die „besten“?
Ganz klar die parlamentarische Demokratie mit einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung als Grundlage. Das mit der Wirtschaftsform ist gerade in den Zeiten einer solchen Wirtschaftskrise besonders schwierig. Die kommunistische Planwirtschaft ist kläglich gescheitert. Der Neoliberalismus aber auch! Freie Sicht ist also keinesfalls kapitalistisch. Die Wirtschaft muss dem Volke dienen und nicht das Volk der Wirtschaft. Im Moment halten wir die soziale Marktwirtschaft für die beste Form. Vielleicht ist es jedoch an der Zeit, etwas neues auszuarbeiten. Dafür müssen sich aber Wissenschaftler, Philosophen und Politiker an einen Tisch setzen.
Außerdem wollen wir hier klaren Widerstand gegen jede Form des Totalitarismus leisten. Wir lehnen Nationalsozialismus, Stalinismus, Maoismus und Islamismus in allen seinen Erscheinungsformen ab. Es ist unser aller Verantwortung, dass solch grausame industrielle Massenvernichtung wie im NS, Säuberungen bei Stalin, etc. nie wieder vorkommt.
Sie sagen, Sie sind Patriot. Sind Sie nur auf Deutschland fixiert?
Nein. Ich (hier Peter Hartung) interessiere mich besonders für Staaten, Völker, Ethnologie, Geschichte, etc. Israel fühle ich mich aufgrund der anhaltenden Kmäpfe mit den radikalen Muslimen besonders verbunden. Das jüdische Volk und die Europäer brauchen endlich einen Schulterschluss und sollten sich gemeinsam gegen die Nazis des 21. Jahrhunderts, die Islamisten, stellen! Ich sehe mich wie schon erwähnt als Europäer. Die europäischen Völker sollten eine große Familie bilden und auch gemeinsam mit Israel und ein erneuertes Amerika ein Bollwerk für Demokratie und gegen Totalitarismus sein.
Mit welchen Parteien würden Sie zusammenarbeiten?
Mit allen die die freiheitlich-demokratische Grundordnung befürworten und weitestgehend mit unseren Zielen übereinstimmen. Dabei ist es egal ob diese sich „links“ oder „rechts“ positionieren. Sachpolitik geht vor Parteipolitik!
Jetzt bitte knapp formuliert einige politische Forderungen.
-Kontrollieter Ausstieg aus der Atomkraft und bessere Förderung regenerativer Energieformen
-Abschaffung der Studiengebühren
-Kostenloser Kindergarten
-Einführung einer verpflichtenden Vorschule für Migrantenkinder zum Erlernen der deutschen Sprache
-Abschaffung des G8 und Wiederheinführung des Kollegstufensystems und die Einführung eines einheitlichen deutschen Bildungssystems
-Etablierung einer deutschen Leitkultur in das Grundgesetz
-stärkeres Vorgehen gegen Linksextremisten
-Ausweisung aller extremistischen und nicht integrationswilligen Ausländer
-keine Einwanderung in das Sozialsystem
-Schaffung des gesetzlichen Rahmens dafür, dass es keine Waffenlieferungen mehr an nicht-demokratische Staaten gibt. Bei Zuwiderhandlung Enteignung der Verantwortlichen, Anklage wegen Beihilfe zum Mord und gegebenenfalls Verstaatlichung des jeweiligen Betriebs.
-Schaffung des gesetzlichen Rahmens dafür, dass Zockereien, die auf Kosten von Existenzen gehen und eine solche Wirtschaftskrise auslösen konnten sofort unterbunden werden. Ansonsten ebenfalls Enteigung der Verantwortlichen und Verteilung der Gelder an Betroffene.
-Mindestlohn (über einen flächendeckenden M. und einen brachenspezifischen muss noch diskutiert werden)
-Europäische Armee
-Verhinderung DIESER EU, da sie undemokratisch und nicht von den europäischen Völkern legitimiert zustande kommt

2 Kommentare
28. Dezember 2009 um 09:51
Die Forderung eines Mindestlohnes und der Abschaffung der Studiengebühren ist schlicht Schwachsinn.
29. Dezember 2009 um 12:48
Wieso?